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Schulisch organisierte Informatik-Lehre: Welche Sicherheit bietet sie Eltern?

Wenn Ihr Kind eine Informatik-Lehre EFZ beginnt, geben Sie ein Stück Kontrolle ab

Während der Schulzeit wissen Sie meist genau, wie Ihr Kind unterwegs ist. Sie kennen die Lehrpersonen, sehen Prüfungen, erhalten Informationen zu Absenzen und können Entwicklungen gut einschätzen.

Mit dem Start der Lehre verändert sich vieles.

Ihr Kind wird selbstständiger, übernimmt mehr Verantwortung und organisiert seinen Alltag zunehmend eigenständig. Für Eltern bedeutet das oft auch: weniger Einblick, weniger Kontrolle und viele offene Fragen.

  • Wird mein Kind gut begleitet?
  • Merkt jemand frühzeitig, wenn Schwierigkeiten entstehen?
  • Wer ist meine Ansprechperson?
  • Wie kann ich überhaupt einschätzen, ob die Ausbildung auf Kurs ist?

Gerade bei einer Informatik-Lehre wünschen sich viele Eltern einen verlässlichen Rahmen. Eine schulisch organisierte Informatik-Grundbildung bietet hier mehr Struktur, Transparenz und persönliche Begleitung – für Lernende und für Eltern.

Was sich für Eltern mit dem Start der Informatik-Lehre verändert 

Der Übergang von der obligatorischen Schule in die Lehre ist mehr als ein Schulwechsel. Lernende übernehmen mehr Verantwortung, arbeiten mit Betrieben zusammen und erleben erstmals den Berufsalltag. Gleichzeitig nimmt der direkte Informationsfluss an die Eltern ab: Keine unterschriebenen Tests mehr, weniger Gespräche mit Lehrpersonen, kaum automatische Meldungen bei Absenzen.

Das ist systembedingt, kann sich aber für Eltern nach «Blindflug» anfühlen. Genau hier setzt das Modell der schulisch organisierten Grundbildung an: Die Schule bleibt in den ersten Lehrjahren die zentrale Konstante, strukturiert den Ausbildungsalltag und bindet Eltern gezielt ein.

Mehr Sicherheit dank schulisch organisierter Informatik-Lehre

Die WISS versteht sich als Bildungspartnerin von Lernenden, Eltern und Betrieben. Ihr Kind ist nicht allein auf sich gestellt, sondern eingebettet in ein klares System mit definierten Zuständigkeiten.

Die Schule verfügt über langjährige Erfahrung in der Informatik-Grundbildung und kennt die Anforderungen von Branche, Betrieben und Berufsverbänden genau. Dieses Know-how fliesst in die Lehrgänge, in die Unterrichtskonzepte und in die Begleitung der Lernenden ein.

Der Unterricht ist praxisorientiert aufgebaut: Aktuelle Technologien und realitätsnahe Projekte, zum Beispiel im Bereich Applikations- oder Cloud-Entwicklung, ermöglichen einen frühen Einblick in den Berufsalltag. Überschaubare Klassengrössen unterstützen eine persönliche Atmosphäre, in der Fragen Platz haben und Leistungs- sowie Verhaltensentwicklungen rasch sichtbar werden. 

Warum sich viele Eltern bewusst für eine schulisch organisierte Informatik-Lehre entscheiden 

Viele Eltern vergleichen eine schulisch organisierte Informatik-Lehre mit einer klassischen betrieblichen Lehre und fragen sich, welcher Weg für ihr Kind besser geeignet ist.

An der WISS können Jugendliche je nach Interessen beispielsweise eine Ausbildung als ICT-Fachmann/-frau EFZ oder Informatiker/in EFZ absolvieren. Beide Ausbildungsformen führen zu einem anerkannten EFZ-Abschluss. Der Unterschied liegt vor allem in der Organisation der Ausbildung.

Während bei einer betrieblichen Lehre der Berufsalltag von Beginn an stark durch den Lehrbetrieb geprägt wird, bietet eine schulisch organisierte Grundbildung zunächst einen klar strukturierten Lernrahmen mit enger Begleitung durch die Schule.

Das kann besonders für Jugendliche sinnvoll sein, die:

  • eine strukturierte Lernumgebung schätzen
  • ihre Informatik-Kompetenzen zuerst gezielt aufbauen möchten
  • ·von einer engen Begleitung profitieren
  • ·noch Zeit benötigen, um sich beruflich zu orientieren und weiterzuentwickeln

Welcher Weg der richtige ist, hängt letztlich von der Persönlichkeit, den Stärken und den Entwicklungszielen Ihres Kindes ab. Es gibt deshalb keine pauschal bessere Ausbildungsform. Entscheidend ist, welcher Lern- und Entwicklungsrahmen am besten zu Ihrem Kind passt.

Wie Sie auch während der Informatik-Lehre den Überblick behalten

Damit Sie nicht auf Zufälle angewiesen sind, arbeitet die WISS mit einer eigenen digitalen Plattform als zentralem Kommunikationskanal. Sie und Ihr Kind sehen dort unter anderem:

  • Stundenplan und kurzfristige Änderungen
  • Absenzen und Präsenzzeiten
  • Notenübersicht und wichtige Prüfungstermine
  • allgemeine Informationen zum Lehrgang

Sie müssen also nicht warten, bis Ihnen jemand etwas zuschickt, sondern können sich jederzeit selbst ein Bild machen.

Die Anwesenheit im Unterricht ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Grundsätzlich gilt: Der Unterricht ist verpflichtend, entschuldigte Absenzen bei Krankheit oder in Ausnahmesituationen gehören dazu. Wenn sich Abwesenheiten aber häufen und die Präsenz deutlich sinkt, wird die Schule aktiv. Die Schulleitung sucht das Gespräch mit der lernenden Person, bei Bedarf auch mit Ihnen als Eltern, um die Gründe zu klären und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

So stellt die WISS die Qualität der Informatik-Ausbildung sicher 

In der Informatik veralten Inhalte schnell. Deshalb kombiniert die WISS bewährte Lehrmittel mit aktuellen Online-Ressourcen und praxisnahen Aufgabenstellungen. So lernt Ihr Kind nicht nach veralteten Skripten, sondern mit Materialien, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen.

Für jedes Modul gibt es ein sogenanntes «Drehbuch», das Lernziele, Inhalte und Struktur festhält. Lehrpersonen haben im «Wie» des Unterrichts Spielraum, im «Was» aber klare Vorgaben. Die Schlussprüfungen werden zentral erstellt; zeigen sich in einer Klasse auffällig viele ungenügende Resultate, wird überprüft, ob Inhalte und Unterricht mit den Drehbüchern übereinstimmen. So wird die Qualität fortlaufend gesichert.

Ob Ihr Kind eine Lehre als ICT-Fachmann/-frau EFZ oder als Informatiker/in EFZ absolviert: Beide Abschlüsse bieten eine solide Basis für den weiteren Weg in der Informatik. Darauf aufbauend kommen je nach Interessen verschiedene Optionen in Frage; etwa eine Höhere Fachschule (HF) im Informatikbereich, spezialisierte Lehrgänge und Zertifikate oder später, mit entsprechender Vorbildung, auch ein Studium an einer Fachhochschule. So bleibt der Bildungsweg offen und kann Schritt für Schritt an die Entwicklung Ihres Kindes angepasst werden.

Die Informatik gehört zu den Branchen mit den vielfältigsten Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb ist die Wahl der ersten Ausbildung zwar wichtig, aber selten eine endgültige Festlegung für das gesamte Berufsleben.

Viele Fachkräfte entwickeln sich später in unterschiedliche Richtungen weiter – beispielsweise in den Bereichen Softwareentwicklung, Cloud Computing, Cyber Security, Data Analytics, Projektmanagement oder IT-Führung.

Wie unterstützt die WISS beim Übergang ins Praktikum?

Eine häufige Sorge vieler Eltern betrifft den Übergang von der schulischen Ausbildung in die praktische Berufswelt.

Fragen wie:

  • Findet mein Kind einen geeigneten Praktikumsplatz?
  • Ist es ausreichend vorbereitet?
  • Wer unterstützt bei Bewerbungen?

werden regelmässig an Informationsveranstaltungen gestellt.

Die WISS bereitet Lernende frühzeitig auf diesen Schritt vor. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung bei Bewerbungsunterlagen, die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sowie die Begleitung während des Bewerbungsprozesses.

Ziel ist es, dass die Jugendlichen den Übergang ins Praktikum nicht alleine bewältigen müssen, sondern Schritt für Schritt darauf vorbereitet werden.

Ein erfolgreich absolviertes Praktikum schafft nicht nur wichtige Praxiserfahrung, sondern häufig auch wertvolle Kontakte für den späteren Berufseinstieg.

Was passiert, wenn die Informatik-Lehre nicht passt?

Es kann vorkommen, dass Lernende erst im Alltag merken, dass die Informatik-Lehre oder eine bestimmte Fachrichtung nicht ganz zu ihnen passt. In einer solchen Situation geht es nicht um Schuldfragen, sondern um eine gute Neuausrichtung.

Gemeinsam mit der Schule wird geprüft, ob ein Wechsel innerhalb der Informatik, ein Lehrgangs- oder Betriebswechsel oder ein Ausstieg per Semesterende sinnvoll ist. An der WISS ist eine Kündigung jeweils auf Semesterende ohne zusätzliche Kosten möglich. Ihr Kind und Sie werden in dieser Phase beraten und sind mit der Entscheidung nicht allein.

Wie Sie die passende Informatik-Schule finden und die WISS kennenlernen

Bei der Wahl der Schule lohnt sich ein genauer Blick hinter die Kulissen. Hilfreiche Fragen sind zum Beispiel:

  • Wie erhalte ich Einblick in Noten, Absenzen und Termine?
  • Welche Lehrmittel und digitalen Ressourcen werden eingesetzt und wie bleiben sie aktuell?
  • Gibt es klare Lehrpläne oder Modulübersichten, die zeigen, was mein Kind wann lernt?
  • Wie wird die Unterrichtsqualität überprüft und weiterentwickelt?

Bitten Sie die Schule, Ihnen konkrete Beispiele zu zeigen – etwa Einblicke in die Plattform, in Lehrmittel oder in Modulbeschreibungen. Das macht Unterschiede sichtbar.

An der WISS können zukünftige Lernende den Unterricht unverbindlich besuchen und so eine reale Schulstunde miterleben oder einen Schnuppertag besuchen. So bekommt Ihr Kind ein Gefühl für Atmosphäre, Tempo und Arbeitsweise. In der Regel nehmen die Jugendlichen alleine teil; auf Wunsch können auch Sie als Eltern Einblick erhalten, sofern der Unterricht nicht gestört wird.

Häufige Fragen von Eltern zur Informatik-Lehre

Wie viel Einblick habe ich als Mutter oder Vater während der Lehre noch?

Die WISS arbeitet mit einer zentralen digitalen Plattform. Dort können Lernende und Eltern wichtige Informationen einsehen, etwa Stundenpläne, Absenzen, Notenübersichten, Prüfungstermine und aktuelle Mitteilungen. So behalten Sie auch während der Informatik-Lehre einen verlässlichen Überblick, ohne auf einzelne Rückmeldungen warten zu müssen.

Was passiert, wenn mein Kind häufig fehlt oder schulische Schwierigkeiten hat?

Wenn sich Absenzen häufen oder Leistungen deutlich nachlassen, reagiert die WISS frühzeitig. Die Schulleitung und zuständige Ansprechpersonen suchen das Gespräch mit der lernenden Person und beziehen bei Bedarf auch die Eltern mit ein. Ziel ist es, Schwierigkeiten nicht erst am Semesterende zu erkennen, sondern gemeinsam Lösungen zu finden.

Wird mein Kind während der Informatik-Lehre ausreichend begleitet?

Ja. Die WISS begleitet Lernende während der gesamten schulisch organisierten Informatik-Grundbildung. Dabei geht es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um persönliche Entwicklung, Selbstorganisation und den Umgang mit den Anforderungen der Lehre. Klare Ansprechpersonen und überschaubare Strukturen schaffen zusätzliche Orientierung.

Wie unterstützt die WISS bei der Suche nach einem Praktikumsplatz?

Die WISS bereitet Lernende frühzeitig auf den Übergang in die Praxis vor. Dazu gehören Unterstützung bei Bewerbungsunterlagen, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Begleitung während des Bewerbungsprozesses. Ziel ist, dass Jugendliche gut vorbereitet in die Praktikumssuche starten und die Anforderungen der Informatik-Branche kennen.

Was passiert, wenn mein Kind merkt, dass die gewählte Fachrichtung nicht passt?

Nicht jede Berufswahl erweist sich im Alltag sofort als richtig. Gemeinsam mit den Lernenden prüft die WISS mögliche Alternativen, etwa einen Wechsel der Fachrichtung, des Lehrgangs oder eine andere Lösung. Eine Kündigung ist an der WISS jeweils zum Semesterende möglich. Eltern und Lernende werden in dieser Phase begleitet.

Welche Perspektiven hat mein Kind nach einer Informatik-Lehre an der WISS?

Eine Ausbildung als ICT-Fachmann/-frau EFZ oder Informatiker/in EFZ bietet eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung. Ein besonderer Vorteil der WISS liegt in der Durchgängigkeit des Bildungswegs: Als Teil der Kalaidos Bildungsgruppe eröffnet sie Anschlussmöglichkeiten vom EFZ über praxisorientierte HF-Studiengänge bis hin zu einem Studium an einer Fachhochschule. Dadurch bleiben Bildungs- und Karrierewege langfristig offen und können Schritt für Schritt an die Entwicklung und Interessen Ihres Kindes angepasst werden.

Zusammengefasst:
Der Schritt von der obligatorischen Schule in die Informatik-Lehre ist für Jugendliche ein grosser Entwicklungsschritt und für Eltern eine Frage des Vertrauens. Eine schulisch organisierte Informatik-Lehre an der WISS bietet Ihnen dafür einen klar strukturierten Rahmen: transparente Informationen, persönliche Ansprechpersonen, aktuelle und praxisnahe Inhalte sowie Spielraum, falls sich die Berufswahl nochmals justieren sollte. Ein persönliches Gespräch, ein Schnuppertag oder ein Einblick in den Unterricht helfen Ihnen und Ihrem Kind, eine Entscheidung zu treffen, die auch langfristig trägt.

Alle Informationen zu den Informatik-Lehren der WISS, den Ausbildungswegen als ICT-Fachmann/-frau EFZ und Informatiker/in EFZ sowie zu Schnuppertagen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Grundbildung: https://www.wiss.ch/de-CH/Angebot/Grundbildung

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