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Vom Mitmachen zum Mitentscheiden: So bringt dich ein HF-Studium wirklich weiter

HF Studium und Karriere

Du willst mehr – aber ohne dich zu verzetteln

Du hast erste Berufserfahrung und funktionierst im Job. Aber du merkst: Da geht noch mehr.

Du siehst vielleicht Kolleg/innen, die schneller vorankommen. Oder du bekommst mehr Verantwortung – ohne klaren nächsten Schritt.

Mehr Verantwortung. Spannendere Aufgaben. Vielleicht Projektleitung. Vielleicht irgendwann Führung.

Gleichzeitig willst:

  • keine Weiterbildung, die dich überfordert
  • kein Studium, das nicht zu deinem Alltag passt
  • keine Investition ohne klaren Nutzen

Die zentrale Frage ist deshalb: Verändert ein HF-Studium deine Rolle im Job wirklich – oder bleibt alles beim Alten?

Warum ein genauer Blick auf HF entscheidend ist 

Wenn du dich mit Weiterbildung beschäftigst, tauchen schnell Zahlen auf wie:

„40 % übernehmen Führungsverantwortung.“

Klingt gut – ist aber zu wenig differenziert.

Denn: Diese Zahlen beziehen sich auf die höhere Berufsbildung insgesamt (HBB). Dazu gehören:

  • Höhere Fachschulen (HF)
  • eidgenössische Fachausweise
  • eidgenössische Diplome

Wichtig für dich:

Nicht jeder Abschluss wirkt gleich. Deshalb lohnt sich der genauere Blick auf HF.

Wie oft bringt dich ein HF wirklich in eine verantwortungsvollere Rolle?

Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) übernehmen rund 40 % der Absolvierenden innerhalb eines Jahres nach Abschluss eine Führungsfunktion – und das bleibt auch langfristig stabil.

Das ist kein Automatismus.

Aber ein klarer Hinweis: Diese Abschlüsse öffnen Türen.

Und wie sieht es konkret bei HF aus? (H2)

Hier wird es für dich spannend.

Bei HF-Absolvierenden:

  • 33 % haben nach 1 Jahr Führungsverantwortung
  • 38 % nach 4 Jahren

Das zeigt: Entwicklung passiert nicht über Nacht – aber sie ist messbar und nachhaltig.

Viele übernehmen zuerst kleinere Verantwortungsbereiche – und bauen darauf Schritt für Schritt auf.

Und wichtig: Führung bedeutet nicht sofort ein Team mit 10 Leuten.

Oft beginnt es so:

  • Projektleitung oder Teilprojektleitung
  • fachliche Verantwortung (Lead-Rolle)
  • Koordination zwischen Teams (z. B. Business & IT)
  • Verantwortung für Prozesse oder Themen

Genau dort entsteht echte Entwicklung.

Was sich nach einem HF konkret verändert

Zahlen machen Weiterbildung greifbar.

Je nach Abschluss berichten Absolvierende:

  • 54–62 % mehr Lohn
  • 48–62 % mehr Verantwortung
  • 45–55 % anspruchsvollere Aufgaben

Das bedeutet:

Du bleibst nicht einfach in deiner aktuellen Rolle.  Du entwickelst dich fachlich weiter, gewinnst Vertrauen und übernimmst sichtbar mehr Verantwortung im Unternehmen.

Nicht irgendwann. Sondern oft direkt im Job.

Wie sicher ist dein Job mit HF wirklich?

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Beschäftigungssicherheit.

Vier Jahre nach Abschluss liegt die Erwerbslosenquote (ILO) bei HF-Absolvierenden bei 1,6 %.

Zum Vergleich: Gesamtbevölkerung rund 4,46 % (2024) bzw. aktuell ca. 5 %.

ILO steht für International Labour Organization und ermöglicht eine international vergleichbare Definition von Erwerbslosigkeit. Diese Zahlen sind nicht direkt mit SECO-Daten vergleichbar.

Trotzdem ist der Unterschied klar.

Warum?

Weil HF-Absolvierende:

  • praxisnah ausgebildet sind
  • direkt einsetzbare Kompetenzen mitbringen
  • in Projekten und im Betrieb Wirkung zeigen

Und genau das macht dich im Arbeitsmarkt stabiler – besonders in Phasen, in denen sich Anforderungen schnell verändern.

Passt ein HF zu dir? Ein kurzer Reality-Check 

Wenn du Klarheit willst, geh diese Punkte ehrlich durch:

  1. Zielbild: Wo willst du in 12–24 Monaten stehen? Projektleitung? Fachverantwortung? Mehr Einfluss?
  2. Voraussetzungen: Hast du ein EFZ und erste Berufserfahrung im gewünschten Weiterbildungsbereich?
  3. Zeit Modell: Schaffst du ein berufsbegleitendes Studium realistisch?
  4. Finanzierung: Hast du einen Finanzierungsplan (Arbeitgeber, Raten, Beiträge)?
  5. Transfer: Kannst du das Gelernte im Job anwenden?

Wichtig:

Wenn du hier nicht alles mit „Ja“ beantworten kannst, ist das kein Problem. Oft ist genau das der Punkt, an dem sich eine fundierte Weiterbildung lohnt.

Warum die Wahl der Schule entscheidend ist

Viele starten motiviert und hören wieder auf.

Nicht, weil sie es nicht können. Sondern weil:

  • der Alltag unterschätzt wird
  • die Struktur fehlt
  • sie sich alleine durchkämpfen

Genau hier entscheidet sich, ob du das Studium durchziehst und wie viel du am Ende wirklich daraus mitnimmst.

Was dich an der WISS konkret weiterbringt

Ein HF-Studium bringt dir nur etwas, wenn du es auch wirklich durchziehst und im Job anwenden kannst.

Genau darauf ist die WISS konsequent ausgerichtet:

1. Klarheit statt Druck

Du wirst nicht einfach eingeschrieben. Du klärst zuerst, was zu dir passt – Ziel, Zeitmodell, Voraussetzungen.

2. Praxis, die sofort wirkt

Was du lernst, kannst du im Job anwenden. Nicht irgendwann – sondern direkt.

Das macht den Aufwand sinnvoll.

3. Struktur, die dich durchbringt

Du gehst den Weg nicht alleine. Du wirst begleitet – auch wenn es intensiv wird.

Der Unterschied zeigt sich nicht am Stundenplan, sondern daran, ob du dranbleibst.

4. Flexibilität, die zu deinem Leben passt

  • keine Einschreibegebühren
  • keine fixen Anmeldefristen

Du entscheidest, wann du bereit bist – nicht das System. Das gibt dir Flexibilität – gerade dann, wenn sich dein Alltag verändert.

5. Perspektive über das HF hinaus

HF ist kein Endpunkt.

Du kannst danach:

  • ein Nachdiplomstudium (NDS HF) machen
  • ein weiterführendes Studium an einer Fachhochschule starten
  • dich gezielt spezialisieren

Du baust deinen Weg Schritt für Schritt auf.

Diese HF-Studiengänge an der WISS passen, wenn du Verantwortung aufbauen willst

Je klarer dein Ziel, desto einfacher die Wahl. Diese Studiengänge sind an der WISS zentrale Wege in Richtung Projekt-, Fach- und je nach Rolle Führungsverantwortung:

Der Studiengang ist nicht das Ziel, sondern das, was du danach damit machst.

Noch mehr rausholen: HF + Bachelor FH kombinieren

Wenn du ambitioniert bist, kannst du noch weiter gehen:

HF + Bachelor FH in nur 4 Jahren

In Kooperation mit der Kalaidos Fachhochschule kannst du:

  • HF und Bachelor FH kombinieren
  • Zeit sparen (4 statt 5 Jahre)
  • dir zusätzliche Perspektiven eröffnen

Du erreichst zwei anerkannte Abschlüsse und eröffnest dir damit deutlich mehr Möglichkeiten für deine weitere Laufbahn.

Wichtig: Diese Option solltest du früh in der Beratung prüfen, damit Aufwand und Tempo zu deinem Alltag passen.

 

FAQ: Häufige Fragen zu HF und Aufstieg

 

1. Brauche in einen HF für den nächsten Karriereschritt?

Nicht zwingend. Aber es beschleunigt die Entwicklung deutlich. Ein HF-Studium kann somit ein sehr praxisnaher Weg sein, um dich gezielt auf verantwortungsvollere Aufgaben vorzubereiten.

2. Wie stark verbessert ein HF-Studium meine Chancen auf einen sicheren Job?

HF-Absolvierende haben eine deutlich tiefere Erwerbslosenquote als die Gesamtbevölkerung. Das ist keine Garantie aber ein starkes Indiz für höhere Arbeitsmarktfähigkeit. Gerade dann, wenn sich Anforderungen und Rollen verändern.

3. Ab wann lohnt sich ein HF-Studium und wie viel Berufserfahrung brauche ich?

Mit EFZ und rund zwei Jahren Berufserfahrung im relevanten Bereich bist du gut aufgestellt. Besonders sinnvoll ist ein HF, wenn du bereits Verantwortung übernimmst oder übernehmen willst.

4. Schaffe ich das neben dem Job?

Viele Studierende machen das HF parallel zu einem Pensum von 80–100 %. Ja, das fordert dich. Aber genau deshalb bringt es dich auch weiter. Der entscheidende Unterschied: Du lernst nicht einfach zusätzlich, sondern arbeitest mit dem, was du im Job sowieso machst. Inhalte lassen sich direkt anwenden – und genau das macht den Aufwand sinnvoll und greifbar.

Es geht nicht darum, alles perfekt zu schaffen. Es geht darum, Schritt für Schritt dranzubleiben, und genau dabei wirst du gezielt unterstützt.

5. HF- oder FH-Studium: Was passt besser?

Ein HF-Studium ist stark praxis- und berufsrollenorientiert und in der Regel so konzipiert, dass du im Beruf bleiben kannst. Dadurch entsteht oft ein direkter Transfer in Projekte, Aufgaben sowie Verantwortung und bist häufig schneller in verantwortungsvollen Fach- und Führungsfunktionen. Ein FH-Studium hat andere Stärken, zum Beispiel stärker wissenschaftlich-methodische Vertiefung und je nach Studiengang andere Laufbahnoptionen. Welcher Weg besser passt, hängt von deiner Zielrolle, deinem Zeitmodell und deiner Lebenssituation ab.

6. Woran merkt ein Arbeitgeber den Mehrwert eines HF-Abschlusses?

Typisch ist, dass du nach dem Studium strukturierter arbeitest, Zusammenhänge besser einordnest und Verantwortung in Projekten, Prozessen oder Teams übernehmen kannst. Der Mehrwert zeigt sich weniger im Titel allein, sondern darin, dass du Fachkompetenz, Methodenkompetenz und je nach Studiengang auch Führungskompetenzen praxisnah kombinierst und im Betrieb wirksam einsetzt.

Dein nächster Schritt 

  • Du willst dir zuerst ein klares Bild machen: Besuche einen Infoanlass und klär Aufbau, Anforderungen und Vereinbarkeit.
  • Du willst wissen, was zu dir passt: Die Bildungsberatung unterstützt dich gerne dabei Zielrolle, Zulassung und Zeitmodell abzugleichen.
  • Du bist nahe dran: Prüfe die Starttermine beim gewünschten Studiengang, Start 08.05.2026 oder wieder im November 2026, und plane deinen Einstieg konkret.

Je früher du dich damit beschäftigst, desto einfacher wird deine Entscheidung.

Fazit: Wenn du mehr willst, brauchst du einen klaren nächsten Schritt

Du kannst im Job bleiben und dich weiterentwickeln.

Du kannst Verantwortung übernehmen – ohne dich zu überfordern.

Aber nicht zufällig.

Ein HF-Studium gibt dir Struktur, Richtung und echte Entwicklung.

Und genau das macht den Unterschied zwischen mitarbeiten und mitentscheiden.

 

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Thema: WISS Insights: Weiterbildung
Autor: Damian Sigrist
24.04.2026